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Pro Check

Heinrich Kinzler (Kreishandwerksmeister Kreishandwerkerschaft Recklinghausen), Holger Augustin (Kreishandwerksmeister Kreishandwerkerschaft Emscher-Lippe-West), Thomas Banasiewicz (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Münster), Dorothee Feller (Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster), Hans Hund (Präsident der Handwerkskammer Münster), Ludger Blickmann (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Recklinghausen), Cay Süberkrüb (Landrat des Kreises Recklinghausen) und Peter Karst (Geschäftsführer WiN Emscher-Lippe) © Andreas Buck/Handwerkskammer Münster


13.09.2017
Emscher-Lippe-Region: Projekt „ProCheck“ macht Handwerk digitaler

Regierungs­präsidentin Dorothee Feller übergibt der Handwerks­kammer Münster einen Förder­mittel­bescheid zur Sensibilisierung von Betrieben in Sachen Digitalisierung

Münster/Gelsenkirchen. Digitale Lösungsansätze werden in der Wirtschaft nicht mehr wegzu­denken sein. In kleinen und mittleren Unter­nehmen, zu denen die Handwerksbetriebe in aller Regel zählen, ist die Digitalisierung jedoch noch stark ausbaufähig.

Mit dem Förder­programm „Umbau 21 – Smart Region“ werden Projekte unterstützt, die den Struktur­wandel der Emscher-Lippe Region von einer Montan­region hin zu einer Innovationsregion durch die Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung fördern. Neben der Optimierung von Produktions-, Innovations-und Verwaltungs­prozessen soll die Region explizit auch als Modell­raum zur Umsetzung unternehmerisch bedeutender Innovationen und neuer Geschäfts­modelle unter Nutzung von Digitalisierungs­technologien genutzt werden.

Die Handwerkskammer (HWK) Münster hat sich deshalb mit einer Projektskizze namens „ProCheck“ am Aufruf „Umbau 21 – Smart Region“ beteiligt und kann sich über einen positiven Bescheid der Bezirksregierung freuen.

Das Projekt „ProCheck“ ist das erste von 14 ausgewählten Projekten im Regierungs­bezirk Münster und wird mit 769.560,68 Euro gefördert.

Das Projekt „ProCheck“ wird in den kommenden drei Jahren Betriebe für die Digitalisierung sensi­bilisieren und sie in die Lage versetzen, neue Wege zur Verbesserung der Wettbewerbs­fähigkeit zu erkennen und im Idealfall auch anzuwenden.

„Der digitale Transformationsprozess stärkt die Region als innovativen Wirtschafts- und Lebensraum“, so Regierungspräsidentin Dorothee Feller. „Ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Strukturwandels ist es, unserer Region zu einem starken Mittelstand zu verhelfen. Hier sehe ich in dem Projektvorhaben der Handwerkskammer Münster große Chancen.“

HWK-Präsident Hans Hund betont: „Handwerksbetriebe können durch das Projekt „ProCheck“ in Zukunft digitale Lösungsansätze noch stärker nutzen und so ihre betrieblichen Abläufe und ihre Marktposition optimieren“.

Zwei Prozessscouts werden mit Unterstützung eines externen Dienstleisters einen Check entwickeln, mit dem künftig möglichst viele der Handwerksbetriebe auf verschiedene Aspekte der Digitalisierung aufmerksam gemacht werden sollen. Der Zugang zu den Service-Angeboten ist für alle Handwerksbetriebe der Emscher-Lippe-Region offen und kostenfrei.

Im Anschluss an den Check sorgen unter anderem Workshops für einen Austausch zwischen den Firmen. Parallel dazu soll der Verweis an regionale Akteure, beispielsweise an die Hochschulen oder das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum, dazu beitragen, die Einführung digitaler Prozesse, bzw. Maßnahmen zu strukturieren.

Neben dem Handwerk beteiligen sich auch die kommunalen Wirtschaftsförderungen, die beiden regionalen Hochschulen, die WiN Emscher-Lippe GmbH und die IHK Nord Westfalen als strategische Partner.

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