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Domfreunde Münster übergeben Domstein an RP
Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek enthüllt den Domstein zusammen mit Peter Glahn(r.), Martin Engel (1. v. l.) und Designer Dieter Sieger (2.v.l.)"
"Durch diese Skulptur haben wir nun auch die Möglichkeit, den besonderen geschichtlichen Bezug der Bezirksregierung zum Dom und zum Bistum zu symbolisieren, denn ohne die Geschichte des Fürstbistums wäre die Bezirksregierung gar nicht denkbar gewesen, sie gibt der Bezirksregierung gewissermaßen ihre Identität", sagte Paziorek in seiner Festrede. "Auch weil die Büste des Reichsfreiherrn vom und zum Stein als Begründer der Bezirksregierung genau auf der anderen Seite unserer Bürgerhalle steht, ist der Standort des Domsteins an dieser Stelle des Foyers hervorragend gewählt. Besucher unseres Hauses werden auf diese Weise schon beim Betreten des Gebäudes ganz dezent auf unsere geschichtlichen Ursprünge hingewiesen."
Seit rund zwei Jahren gibt es die "Domfreunde Münster", die aus engagierten Bürgern bestehen, deren Ziel es ist, die Domkirche als ein besonders markantes Wahrzeichen Münsters und Mittelpunkt des Bistums mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung und darüber hinaus zu rücken und dem christlich-sozialen Handeln neue Impulse zu verleihen.
Zu diesem Zweck ließen sie sich vom Münsteraner Architekten und Designer Dieter Sieger ein Sandsteinobjekt anfertigen, das man seit geraumer Zeit in einer Münsteraner Galerie als "Domstein" kaufen kann. Durch den Verkauf eines Domsteines fließen fünf Euro in die Bischof Heinrich Tenhumberg-Stiftung, die Schwangere in Not unterstützt.
Ebenso wurde im letzten Jahr ein Spendenbetrag der Beschäftigten der Bezirksregierung Münster für das Kinderhospiz Königskinder in Telgte durch die Domfreunde aufgestockt. Um auf die Aktionen der Domfreunde aufmerksam zu machen, stehen einige überdimensionierte Domsteine in den Schaufenstern zahlreicher Münsteraner Geschäftsleute.
Das 1,70 Meter hohe Werk, das nun dauerhaft das Foyer der Behörde zieren soll, gleicht einem Aquarium und stellt drei von Sieger hintereinander arrangierte Domsteine in der Größe 45 mal 45 Zentimeter dar.
06.02.2009

