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Regierungspräsident verleiht der "Stiftung der Kaufmannschaft zu Münster" die staatliche Anerkennung
Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreicht die Anerkennungsurkunde an die Vorstandsmitglieder Julius Fabian Roberg und Markus Florian
Der "Verein zur Förderung der kaufmännischen Ausbildung sowie der kulturellen Belange und Einrichtungen in der Stadt Münster e.V." hatte bei seinen Mitgliedern Spenden für die Errichtung einer Musik- und Kongresshalle in Münster gesammelt. Da in nächster Zeit mit der Verwirklichung des Projektes jedoch nicht zu rechnen sein wird, hatte der Verein die Spender gebeten, die zweckgebundenen Mittel und Umlagen in eine Stiftung zu geben, damit diese das Geld für Bildung und kulturelle Projekte der Stadt Münster verwenden kann.
"Fast alle Vereinsmitglieder haben sich spontan bereit erklärt, ihre ursprünglich für die Musikhalle entrichteten Spenden in die Stiftung einzubringen", lobte Kuratoriumsmitglied Dr. Hugo Fiege in einer kurzen Ansprache. "Mit dem Anfangsvermögen der Stiftung hätten wir zu D-Mark-Zeiten die Millionengrenze bereits überschritten. Damit wollen wir zeigen, dass wir in besonderem Maße mit unserer Heimatstadt Münster verbunden sind."
Auch der Münsteraner Regierunspräsident stellte heraus, dass dies ein besonders positives Zeichen für die Haltung der Kaufmannschaft ist, Münster weiter voran zu bringen.
Die Stiftung hat sich insbesondere zum Ziel gesetzt, kaufmännische Nachwuchskräfte mit Stipendien und Preisen zu unterstützen. Zudem sollen kulturelle Anliegen sowie unmittelbar gemeinnützigen Zwecken dienende Projekte und Einrichtungen der Stadt Münster gefördert werden.
Das Anfangsvermögen der Stiftung beträgt rund 530.000 Euro und muss in seinem Wert in voller Höhe erhalten bleiben. Das Vermögen der Stiftung kann durch Zustiftungen erhöht werden. In Münster ist die "Stiftung der Kaufmannschaft zu Münster" die 163. Stiftung, im Regierungsbezirk Münster die 452. Stiftung.
von links: Regierunspräsident Dr. Peter Paziorek im Kreise der Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder
07.05.2009

