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Abfälle als umweltschonender Brennstoff in Zementwerken Delegation aus Korea informiert sich bei der Bezirksregierung Münster

Uwe Radtke und Manfred Böker von der Bezirksregierung Münster begleiten eine Besuchergruppe aus Korea zu den Phoenix Zementwerken in Beckum.

Uwe Radtke (2.v.l.) und Manfred Böker (4.v.r.) von der Bezirksregierung Münster begleiten eine Besuchergruppe aus Korea zu den Phoenix Zementwerken in Beckum.

Münster. In Zementwerken werden geeignete Abfälle als Brennstoff eingesetzt. Das hilft, natürliche Ressourcen zu schonen, ist wirtschaftlich interessant und entlastet die Umwelt. Denn damit aus Gesteinsmaterial der Baustoff Zement entstehen kann, ist sehr viel Energie nötig.

Wie mit Hilfe fortschrittlicher Technologien Abfälle als sogenannte sekundäre Brennstoffe in Zementwerken verwertet werden können, dazu hat sich am Montag (9. Februar) eine koreanische Delegation aus dem dortigen Umweltministerium bei der Bezirksregierung Münster informieren lassen. Nach einem Fachvortrag von Uwe Radtke aus dem Immissionsschutzdezernat besuchten die sechs Koreaner gemeinsam mit den Umweltexperten der Bezirksregierung das Zementwerk Phoenix in Beckum.

Die Zementindustrie spielt bei der Abfallverwertung mittlerweile eine wichtige Rolle. Im Brennofen eines Zementwerkes herrschen mit Gastemperaturen von rund 2000 Grad Celsius günstige Bedingungen für eine schadstoffarme Abfallverbrennung. Dadurch werden nicht nur Rohstoffe wie Steinkohle und Heizöl gespart, die Emissionen unterliegen vielmehr auch noch strengeren Kontrollen als beim Einsatz herkömmlicher Brennstoffe, sodass die Abluftqualität von Zementwerken sogar verbessert werden kann.

Im Regierungsbezirk Münster befinden sich Zementwerke in Beckum, Ennigerloh und Lengerich.

09.02.2009

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