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Heinrich Götting erhält Bundesverdienstkreuz

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreichte Heinrich Götting das Bundesverdienstkreuz am Bande. Mit Heinrich Götting freuten sich seine Frau Margarete und sein Sohn Johannes über diese Auszeichnung.

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek (r.) überreichte Heinrich Götting (2 v.l.) das Bundesverdienstkreuz am Bande. Mit Heinrich Götting freuten sich seine Frau Margarete und sein Sohn Johannes über diese Auszeichnung.

Münster. Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek hat heute (10. September), stellvertretend für Bundespräsident Horst Köhler und auf Vorschlag des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Heinrich Götting das Verdienstkreuz am Bande verliehen.

In seiner Festrede würdigte der Regierungspräsident das langjährige Engagement und die auszeichnungswürdigen Verdienste des 60-jährigen Münsteraners im kommunalpolitischen Bereich.

Heinrich Götting bedankte sich für die Auszeichnung beim Regierungspräsidenten und betonte in seiner Dankesrede, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist. "Ehrenamtliche Tätigkeiten beispielsweise im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr, der häuslichen Krankenpflege in der Familie und in Vereinen, die für das Allgemeinwohl unverzichtbar sind, sollten mehr gewürdigt werden."

Heinrich Götting, seit 1977 verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern, übernahm 1990 die Kunsthandlung seines Vaters, die er bis heute leitet. Seine Freizeit investiert er zum Großteil in sein Engagement im kommunalpolitischen Bereich.

Seit 1970 Mitglied der FDP, bekleidete Götting in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren das Amt des Vorsitzenden des FDP- Ortsverbandes Münster-Südost. In dieser Funktion setzte er sich insbesondere für das integrative Miteinander zwischen britischen Soldaten und Münsteranern im Stadtteil Gremmendorf ein.

Außerdem übernahm Heinrich Götting bereits vor 1975 die Aufgaben des stellvertretenden Vorsitzenden des damals noch existierenden FDP Kreisverbands Münster-Land sowie nach 1975 mehrfach, die des stellvertretenden Vorsitzenden im FDP Kreisverband Münster.

Von 1975 bis 1979 gehörte er als sachkundiger Bürger dem Stiftungsausschuss an. 1984 wurde er dann in den Rat der Stadt Münster gewählt, dem er zehn Jahre lang angehörte. Insbesondere wirkte er in dieser Zeit an den Entscheidungen zum Neubau der Stadtbücherei, zur Gestaltung des Stadtjubiläums "1200 Jahre Münster", zum Ausbau der Ganztagsbetreuung in Schulen, zum Ausbau der Kindertagesbetreuung sowie zum Nahverkehrskonzept 2000 mit.

Von 1989 bis 1994 übernahm Götting ebenfalls die Aufgaben des Vorsitzenden der FDP-Ratsfraktion. Als die FDP 1994 den Einzug in den Rat der Stadt verpasste, begleitete er die Arbeit des Rates und der Verwaltung auch außerhalb der Ratsarbeit. Auch dank seines intensiven Engagements schaffte die FDP 1999 den Wiedereinzug in den Rat in Fraktionsstärke.

Von 1999 bis 2004 engagierte sich Heinrich Götting als Mitglied der Bezirksvertretung Münster Südost und des Liegenschaftsausschusses. Seit 2004 ist er Mitglied des Werksausschusses Münster Marketing und des Aufsichtsrates der Halle Münsterland GmbH.

Außerdem ist Götting seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Handelsrichter beim Landgericht Münster tätig. In seiner jetzigen Amtszeit die 2011 endet, nahm er bereits an über 50 Sitzungen teil. Seine Mitarbeit zeichnet sich durch Sachkunde und großes Interesse an den Entscheidungen der Kammer aus.

Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen ist Götting seit 1988 Mitglied des Regionalausschusses für die Stadt Münster. Der Regionalausschuss, der drei- bis viermal im Jahr tagt, erörtert wichtige Themen der Wirtschaftsentwicklung, so in Bereichen Strukturverbesserung und Verkehrsinfrastruktur. Er trägt damit maßgeblich zur Meinungsbildung der IHK Nord Westfalen und der Verantwortlichen der Stadt bei.

10.09.2009

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