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Grenzüberschreitende Kontrolle von Abfalltransporten
Bezirksregierung Münster arbeitet mit Nachbarländern zusammen
Mitarbeiter der Bezirksregierung Münster überprüfen grenzüberschreitende Abfalltransporte.
Von den 134 angehaltenen Lastkraftwagen (Lkw) hatten 51 Abfälle geladen, die überwiegend grenzüberschreitend transportiert wurden. Dabei handelte es sich teilweise um gefährliche Abfälle wie Filterstaub, Ölschlämme und Abwasserschlämme und nicht gefährliche Abfälle wie Metalle, Kunststoffe und Altpapier. Bei rund 60 Prozent der Abfalltransporte wurden geringe Verstöße gegen die Vorgaben der Europäischen Union festgestellt und ordnungsrechtlich geahndet. Sieben Lkw hatten illegal Abfall geladen, was sich nach der Kontrolle der Ladung und Auswertung der Begleitpapiere herausstellte. Sie wurden vorübergehend stillgelegt. Die gute Zusammenarbeit der Kontrolleure und der Zugriff auf Informationen aus dem In- und Ausland ermöglichten eine rasche Überprüfung der Begleitpapiere, so dass alle beanstandeten Transporte ihren Weg fortsetzen konnten.
Die Bezirksregierung Münster zieht ein positives Fazit aus den Kontrollen der grenzüberschreitenden Abfallströme im Bezirk. Die regelmäßige Überprüfung hat Abfallerzeuger, Transporteure und Entsorger im In- und Ausland sensibilisiert und einen Lerneffekt gezeigt.
Die Bezirksregierung Münster ist nach der Europäischen Abfallverbringungsverordnung für die Kontrolle der Abfalltransporte zuständig.
15.10.2009





