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Bezirksregierung Münster erteilt Genehmigung für neuen Sickerwassertank auf der Sonderabfalldeponie Ochtrup

Münster/Ochtrup. Die Bezirksregierung Münster hat jetzt der Gesellschaft für Materialrückgewinnung und Umweltschutz mbH (GMU) Essen die Plangenehmigung für den Umbau der Sickerwasserlagerung auf der Sonderabfalldeponie (SAD) Ochtrup erteilt.

Bereits im August letzten Jahres hatte die GMU erklärt, die drei vorhandenen Sickerwassertanks nach einer Reinigung – ohne das die Tanks noch einmal betreten werden müssen - zu demontieren und durch einen neuen Tank ersetzen zu wollen. Nach intensiver Beratung durch die Bezirksregierung wurde im März schließlich ein entsprechender Antrag vorgelegt.

An die Demontage der vorhandenen Tanks werden hohe Sicherheitsanforderungen gestellt. So ist beabsichtigt, die Tanks durch Kaltschneiden im sogenannten Wasserabrasivsuspensionsschneidverfahren (WASS) zu zerlegen. Die Tanks werden dabei mit einem waagerechten Schnitt in zwei Hälften geteilt. Mit einem Mobilkran wird die obere Hälfte abgehoben und beide Teile anschließend von sämtlichen Anhaftungen vollständig befreit. Die gereinigten Metalltanks können dann verschrottet werden. In der vorhandenen Tanktasse soll dann ein neuer Rundtank mit einem Fassungsvermögen von rund 120 Kubikmeter aufgestellt werden.

Nachdem bereits im Jahr 2006 die Oberflächenabdichtung fertig gestellt wurde, kann nun mit dem Umbau der Einrichtungen zur Sickerwasserzwischenlagerung ein weiterer wichtiger Baustein zur Deponiestilllegung umgesetzt werden. Den geplanten Umbau will die GMU voraussichtlich bis Ende des Jahres abschließen.

21.07.2009

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