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Museum für Architektur und Ingenieurskunst NRW mit 257.000 Euro gefördert

Münster/Gelsenkirchen. Die Bezirksregierung Münster bewilligt dem Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) für das Jahr 2009 eine Zuwendung in Höhe von 257.000 Euro, um drei Projekte zu realisieren: Neben der „Architektur der 60er und 70er Jahre“ und der Konzeptentwicklung "positionen" – Junge Architektur in NRW, hat der Besucher die Möglichkeit "extra muros 09", eine Ausstellung, die Exponate aus NRW in Frankreich bereitstellt, zu besichtigen.

Seit einigen Jahren präsentiert das M:AI mit Sitz in Gelsenkirchen unterschiedliche Ausstellungsaktivitäten, die Architektur und Architekten in NRW betreffen. In diesem Jahr ist das Schwerpunktthema des M:AI die Architektur der 60er und 70er Jahre. Diese prägt in vielen NRW-Kommunen das Stadtbild und kämpft häufig mit der Voreingenommenheit des Betrachters, die oftmals auf Unwissenheit über die historischen und baugeschichtlichen Zusammenhänge basiert.

Die Ausstellung möchte die Architektur dieses Zeitabschnitts einer möglichst breiten öffentlichen Diskussion zuführen und die Wahrnehmung der Bürger im Hinblick auf vorhandene Qualitäten schärfen. Der Besucher soll für die vorhandenen ästhetischen Merkmale sensibilisiert und in die Lage versetzt werden, die formalen und strukturellen Eigenschaften dieser Architektur zu erkennen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an Fachpublikum als auch an interessierte Laien.

22.04.2009

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