Sie sind hier:
Ziel: Bessere Luft in der Region Hochlarmark-Herne
Hintergrund: Zwischen dem 1. April 2008 und dem 31. März 2009 sind nach einer Verabredung zwischen der Abteilung Bergbau und Energie der Bezirksregierung Arnsberg auf der einen sowie der RAG und der BAV Aufbereitung Herne GmbH auf der anderen Seite Feinstaubmessungen an der Hertener Straße in Herne sowie am Horster Weg in Recklinghausen durchgeführt worden. Ergebnis: Am Messpunkt in Herne wurde der zulässige Feinstaubgrenzwert im genannten Zeitraum an 46 Tagen überschritten, am Messpunkt in Recklinghausen an 35 Tagen – die EU-Richtlinie lässt maximal 35 Überschreitungstage pro Kalenderjahr zu.
Messungen innerhalb eines Kalenderjahres – da sind sich die Experten sicher – bringen vergleichbare Ergebnisse, so dass Maßnahmen zur Verbesserung der Luftsituation rechtlich zwingend geboten sind. Konkret ist an ein Maßnahmenbündel oder sogar einen Luftqualitätsplan gedacht, der auf die industriellen Verursacher der Belastung zielt. Da der Bereich in der Schnittstelle zwischen zwei Regierungsbezirken liegt, suchen die beiden Bezirksregierungen in Münster und Arnsberg den Schulterschluss.
Ein erstes Abstimmungsgespräch zwischen allen Beteiligten ist im Juni geplant. Die weitere Ursachenanalyse soll dabei ebenso besprochen werden wie ein denkbares Szenario an sinnvollen Maßnahmen. Die Immissionsmessungen an den genannten Standorten laufen parallel weiter.
22.05.2009

