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RP: „Geht Sonntag wählen!“ - Paziorek fordert Jungwähler auf Kommunalpolitik mitzugestalten
Stiftung Paul-Spiegel-Berufskolleg lobt erstmals Preis aus
Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek (hinten links) Leonie Spiegel, Gisèle Spiegel, Dr. Norbert Reichling (Leiter Jüdisches Museum Westfalen) und Schulleiter Norbert Weber trafen im Paul-Spiegel-Berufskolleg Dorsten zusammen.
Um Demokratie und Toleranz lebendig zu erhalten, wird in zweijährigem Rhythmus von der Stiftung Paul-Spiegel-Berufskolleg ein Kunst- und Kultur- sowie ein Förderpreis vergeben. Das Motto der ersten Preisvergabe lautet: „Wie viele Farben hat die Toleranz?“ Das Thema soll durch kurze Video-Clips (maximal 30 Sekunden) oder durch ein Foto kreativ umgesetzt werden. Einsendeschluss ist der 30. November 2009. Die Arbeit der Stiftung richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler in der Emscher-Lippe-Region.
Weitere Informationen zum Stiftungspreis finden Sie in der Anlage oder unter www.stiftung-paul-spiegel-berufskolleg.de.
Als sichtbares Startsignal für die Vergabe des Stiftungspreises hat jede Klasse des Paul-Spiegel-Berufskollegs gemeinsam einen Quadratmeter Fahnenstoff gestaltet. Die Elemente werden zu einer 5 x 16 Meter großen Flagge zusammengesetzt. Sie bildet ein Symbol für das tolerante Zusammenwirken unserer demokratischen Gesellschaft, an der alle mitwirken sollen und die durch Individualität und Vielfalt gestärkt wird. Die Fahne wurde heute (27. August) an der Schule für alle weithin sichtbar befestigt.
Zentrales Anliegen von Paul Spiegel war es immer für Demokratie und Toleranz einzutreten. Dazu trugen auch seine eigenen Erfahrungen in der Kindheit während der nationalsozialistischen Verfolgung seiner Familie bei. Wenn Toleranz ein Fremdwort ist, Menschenrechte unterdrückt werden, Fremdes nicht zugelassen wird, ist Demokratie nicht möglich. Daraus ergibt sich für jeden die Aufgabe, sich aktiv an der Gestaltung der Demokratie zu beteiligen.
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27.08.2009

