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Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek im medicos.AufSchalke

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek im medicos.AufSchalke

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek im medicos.AufSchalke

Gelsenkirchen / Münster. Im Rahmen seiner Gespräche zum Strukturwandel in der Emscher-Lippe-Region besuchte Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek das medicos.AufSchalke: Gemeinsam mit Dr. Bernhard Thülig, Leitender Regierungsmedizinaldirektor, erhielt er einen Einblick in die Strategie und Konzeption von Deutschlands größtem ambulanten Rehabilitations- und Gesundheitszentrum direkt neben der Veltins-Arena. Die Gesundheitswirtschaft ist nach Ansicht der Bezirksregierung Münster ein wichtiger Bestandteil moderner Strukturpolitik. Paziorek:“Die Gesundheitswirtschaft darf auch im nördlichen Ruhrgebiet in ihrer Bedeutung als Wachstums- und Innovationsmotor nicht unterschätzt werden!“

Bei ihrem Besuch konnten sich Dr. Paziorek und Dr. Thülig davon überzeugen, dass medicos.AufSchalke die drei Säulen der Gesundheit "Ambulante Rehabilitation", "Prävention" und "Sport" auf beispielhaft hohem medizinischem und wissenschaftlichem Niveau in sehr einladendem und ansprechendem Ambiente anbietet. Das hohe Niveau betrifft nicht nur den Gerätepark in Qualität und Quantität, sondern reicht von der ausgefeilten Organisation der komplexen Anlage bis zum Schwimmbad mit in der Höhe variierbarem Boden und Unterwasserlaufband. Beispielhaft sind auch eigene Konzeptionen für eine nachhaltige Entwicklung der Gesundheit – gerade im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Primärprävention mindestens genauso wichtig wie Rehabilitation

Dabei ist die ambulante Rehabilitation das Gebot der Stunde: im Vergleich zur konventionellen stationären Rehabilitation ist die Ergebnisqualität mindestens gleichwertig und wissenschaftlich belegt – und das bei niedrigeren Kosten. „Mindestens genauso wichtig wie die Rehabilitation, die Krankheitsfolgen behandelt, ist die Primärprävention, die dazu dient, die Entstehung von Krankheiten von Anfang an zu verhindern“, sagt Dr. Paziorek.

Zur Primärprävention gehören ganz entscheidend körperliche Bewegung im Sinne von Sport und gesunder Ernährung. „Alle Aspekte von Prävention sind für Bürgerinnen und Bürger vor allem dann interessant, wenn sie unter einem Dach angeboten werden. Dies ist hier im medicos.AufSchalke der Fall“, so der Regierungspräsident.

Demografische Entwicklung ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe

Gerade vor dem Hintergrund einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung sieht Dr. Paziorek die besondere Bedeutung und Zukunft des Zentrums. Von dieser demografischen Entwicklung ist laut Dr. Paziorek kein gesellschaftlicher Bereich ausgenommen. So müsse gesundheitliche Prävention bereits im Elternhaus und in der Schule beginnen, um spätere Erkrankungen bzw. Behinderungen mit deutlich höheren Folgekosten zu verhindern. Für die eigene Behörde steht das Thema "Demografische Entwicklung" ganz weit oben auf der Agenda. „Gerade in diesem Zusammenhang kommt der umfangreichen betrieblichen Gesundheitsförderung, die medicos.AufSchalke anbietet, eine besondere Bedeutung zu“, sagt Dr. Bernhard Thülig.

Enge Kooperation geplant

„Angesichts der medizinischen regionalen und überregionalen und insbesondere auch strukturpolitischen Bedeutung von medicos AufSchalke in der Emscher-Lippe-Region haben wir für den Bereich der gesundheitlichen Prävention einen starken und innovativen Partner gewonnen. Wir werden die aufgenommenen Gespräche und Kontakte vertiefen und intensiv prüfen, wie die Zusammenarbeit beider Häuser mit Leben gefüllt werden kann“, lautet das Fazit von Dr. Paziorek.

20.01.2010

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