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Regierungspräsident verleiht Gerd Frey das Bundesverdienstkreuz erster Klasse

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek mit dem Ehepaar Gerd und Silke Frey

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek mit dem Ehepaar Gerd und Silke Frey

Münster/Gelsenkirchen. Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek hat heute (20. Januar) stellvertretend für Bundespräsident Horst Köhler, dem Gelsenkirchener Unternehmer Gerd Frey im Beisein von Ehefrau Silke, Tochter Anja, Bruder Erwin und Neffe Roland, für sein jahrzehntelanges soziales Engagement im Wege der Höherstufung das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen.

Als weitere Gäste waren der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Albrecht Brömme, Bundesschatzmeister Peter Weiler, Landesvorsitzender Professor Dr. Joseph-Theodor Blank und stellvertretender Landesvorsitzender Helmut Kellner, der THW Helfervereinigung NRW, Geschäftsführer des THW Düsseldorf, Klaus Peters, Ortsbeauftragter THW Gelsenkirchen, Dirk Homann, der Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, Karl-Friedrich Schulte-Übing, Leitender Branddirektor Gelsenkirchen, Ulrich Titelbach, Friedrich Howe, Inhaber des Sauerstoffwerks Howe aus Steinfurt, Landrat a.D. Hans Jürgen Schnipper sowie Dieter Görgens S+M Druckgasbehälter GmbH, Gelsenkirchen, Fr. Iris Follak, THW-Bundesvereinigung, Berlin.

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek in seiner Festansprache: „Bereits 1993 ist Ihnen für Ihr Engagement für das Technische Hilfswerk (THW) das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Seither haben Sie Ihr ehrenamtliches Engagement im Bereich der öffentlichen Sicherheit vertieft und auf andere soziale Bereiche ausgeweitet, sodass ich mich sehr freue, Ihnen am heutigen Tage persönlich das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verleihen zu dürfen.“

Seine seit 1959 ausgeübte Arbeit für das THW führt Frey bis heute ununterbrochen fort und kontinuierlich aus. Bereits seit 1986 engagiert er sich als Mitglied des Präsidiums der rund 80.000 Mitglieder umfassenden THW-Bundesvereinigung.

Seit 2004 engagiert sich Frey als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums für die THW-Stiftung „Technisch Helfen Weltweit“. Zweck der mit einem Kapital von zwischenzeitlich zwei Millionen Euro ausgestatteten Stiftung mit Sitz in Berlin ist die Förderung des Zivil- und Katastrophenschutzes im Sinne der Arbeit der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, die Förderung der technischen Hilfe im Zivilschutz sowie im Auftrag der Bundesregierung außerhalb Deutschlands. Zudem will die Stiftung technische Hilfe bei der Bekämpfung von Katastrophen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen größeren Ausmaßes leisten, sollte dies von den für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen angefordert werden. Frey brachte zunächst sein umfassendes Wissen in die Verhandlungen ein und sucht und findet nunmehr Förderer, die sich ebenfalls beim THW engagieren. Zudem erarbeitet er Konzepte, mit denen der Stiftungszweck erreicht und der Zivil- und Katastrophenschutz weiter entwickelt werden können.

Seit 1998 ist Gerd Frey Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Als zentrales Entscheidungsgremium der IHK bestimmen die Mitglieder der Vollversammlung die Richtlinien der IHK-Arbeit und beschließen über alle Fragen, die für die gewerbliche Wirtschaft oder die Arbeit der IHK selbst von grundsätzlicher Bedeutung sind.

Seit 1988 vertritt er als geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender der Landeshelfervereinigung Nordrhein-Westfalens landesweit die Interessen aller THW-Helfervereinigungen. Mit großem Engagement und einem Zeitaufwand von rund 70 Stunden pro Monat arbeitet er ehrenamtlich für den Zivil- und Katastrophenschutz in Deutschland.

Für sein hohes zeitaufwändiges Engagement erhielt Gerd Frey 1989 das Ehrenzeichen in Gold des THW.

Seit dem Jahr 1994 ist Frey Handelsrichter am Landgericht Essen und hat seitdem an mehr als 100 Kammersitzungen teilgenommen. Mit großem Geschick bringt er seine beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen in die richterliche Tätigkeit ein.

Seit 1999 ist Gerd Frey als „Kreisbeauftragter“ der Bundesanstalt THW in Gelsenkirchen aktiv. Das ausschließlich von Ehrenamtlichen betriebene Schulungszentrum „SchulZe“, in dem die beim THW organisierten Jugendlichen aus der ganzen Bundesrepublik aus- und weiter gebildet werden, wurde von Gerd Frey initiiert. Eines seiner aktuellen Projekte soll dazu dienen, auch jungen Menschen mit Migrationshintergrund die Arbeit des THW näher zu bringen.

20.01.2010

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