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Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 - Regierungspräsident übergibt Zuwendungsbescheide für EMSCHERKUNST.2010

Gemeinsamer Blick in die Zukunft: Professor Karl-Heinz Petzinka, Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek, Dr. h.c. Fritz Pleitgen und Dr. Jochen Stemplewski

Gemeinsamer Blick in die Zukunft: (v.lks.) Professor Karl-Heinz Petzinka, Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek, Dr. h.c. Fritz Pleitgen und Dr. Jochen Stemplewski

Münster/Gelsenkirchen. Gleich zwei Zuwendungsbescheide für die im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 geplante Ausstellung EMSCHERKUNST.2010 übergab heute (4. Februar) Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek im Glaspavillon des Emschergenossenschafts-Pumpwerks im Gelsenkirchener Nordsternpark.

Dr. h.c. Fritz Pleitgen, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH, nahm diese gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Emschergenossenschaft, Dr. Jochen Stemplewski, Professor Karl-Heinz Petzinka, dem Künstlerischen Direktor der Kulturhauptstadt des Themenfeldes "Stadt der Möglichkeiten" sowie Dr. Simone Timmerhaus, der Projektleiterin der Ausstellung EMSCHERKUNST.2010, in Empfang.

"Ich freue mich sehr darüber, mit den Förderbescheiden aus meinem Hause ein Projekt unterstützen zu können, das im Dezember 2008 als offizielles Projekt der RUHR.2010 GmbH in die Projektliste aufgenommen wurde und somit auch einen bedeutenden Beitrag für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 leisten zu können", sagte Paziorek bei der Übergabe. "Denn", so Paziorek weiter, "die Kunstausstellung soll die Emscherinsel national und international als touristischen Zielort platzieren und zum Imagewandel dieser strukturell benachteiligten Region beitragen."

Mit insgesamt 2.881.185 Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aus Mitteln des Programms "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007- 2013" (EFRE) wird das Projekt EMSCHERKUNST.2010 ganz nach dem Leitmotiv der Kulturhauptstadt "Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel" gefördert.

Dr. Jochen Stemplewski von der Emschergenossenschaft erläuterte: "Der Umbau der Emscher ist einer der weltweit größten Renaturierungsprozesse. Wir sind stolz darauf, diesen Generationen übergreifenden Entstehungsprozess des Neuen Emschertals mit der Ausstellung EMSCHERKUNST.2010 künstlerisch und landschaftsarchitektonisch zu begleiten."

Der Glaspavillon auf dem weithin sichtbaren blauen Pumpwerk der Emschergenossenschaft im Nordsternpark, Ort der heutigen Übergabe der Förderbescheide, wird während der Ausstellung als Besucherzentrum fungieren.

Für EMSCHERKUNST.2010 realisieren 40 internationale Künstler, die auch gruppenweise zusammenarbeiten, 20 Kunstwerke auf der 34 Kilometer langen Emscherinsel zwischen Castrop-Rauxel und Oberhausen. "Mit der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 beginnt eine Ausstellung, die als Biennale das Grundprinzip der Nachhaltigkeit erfüllt und den Strukturwandel der Metropole qualitativ begleitet," sagte Petzinka anlässlich der Übergabe.

An den unterschiedlichsten Standorten realisieren sie temporäre, aber auch bleibende Interventionen, die den Wandel durch den Emscher-Umbau sichtbar machen, ihn kommunizieren oder kritisieren. Die Open-Air-Ausstellung wird am 29. Mai 2010 eröffnet und läuft 100 Tage lang bis zum 5. September 2010.

Rede des Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek vom 04. Februar 2010 (PDF 42 KB)

04.02.2010

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