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Bezirksregierung bietet offenes Ohr am „Tag gegen Lärm“ - Telefon-Hotline am 28. April

Bezirksregierung bietet offenes Ohr am „Tag gegen Lärm“ - Telefon-Hotline am 28. April

Bezirksregierung bietet offenes Ohr am „Tag gegen Lärm“ - Telefon-Hotline am 28. April mit Horst-Werner Wolter, Experte des Immissionsschutzdezernates

Münster. Lärm kennt keine Grenzen. Eine weltweite Initiative rückt deshalb am „Tag gegen Lärm“ (International Noise Awareness Day, 28. April) Belastungen und Auswege in den Fokus. Auch die Bezirksregierung Münster beteiligt sich mit einer Hotline an der unter dem diesjährigen Motto „Kostbare Ruhe – teurer Lärm“ stehenden Aktion. Am kommenden Mittwoch geht Horst-Werner Wolter, Experte des Immissionsschutzdezernates, unter der Rufnummer 0251/411-1683 auf Fragen ein. Er ist in der Zeit von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr erreichbar. Für Anfragen wurde außerdem die E-Mail Adresse laermhotline@brms.nrw.de eingerichtet.

Straßenverkehr, Lärm am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft: So unterschiedlich die Lärmquellen auch sind, ziehen sie alle die gleichen Folgen nach sich. Denn laute Geräusche schaden der Gesundheit, dem Wohlbefinden und der Lebensqualität. Abgesehen von Gehörschädigungen weisen neue Studien auf Herz-Kreislauf-Belastungen und einen gestörten Schlaf hin.

Darüber hinaus wird Lärm zunehmend zum Kostenfaktor. Nach Angabe der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) belaufen sich bereits die Schutzvorkehrungen gegen Verkehrslärm in Deutschland auf etwa zehn Milliarden Euro jährlich. Auch lärmbedingte Berufskrankheiten häufen sich.

Bereits zum 13. Mal wirbt der Aktionstag um ein stärkeres öffentliches Bewusstsein für Belastungen durch zu laute Geräusche. Gesetzliche Regelungen allein sind nicht die Lösung. Mehr Aufklärung, wie sie die Bezirksregierung Münster bietet, ist nötig, um Lärmbelastungen zu erkennen und zu umgehen.

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23.04.2010

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