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"Gut geplant ist halb gewonnen - Schulverpflegung in der Umsetzung"

Marion Krekel von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW

Marion Krekel von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW

Münster. Rund 80 Teilnehmer begrüßte jetzt Monika Appler, leitende Regierungsschuldirektorin bei der Bezirksregierung Münster, zur Fachtagung "Gut geplant ist halb gewonnen - Schulverpflegung in der Umsetzung" im Gebäude der Bezirksregierung am Domplatz.

Ein Expertenteam der "Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW" der Verbraucherzentrale NRW informierte die anwesenden Vertreter von Schulträgern und Schulleitungen, des Landesprogramms "Bildung und Gesundheit", der Gesundheitsämter, von Koordinatoren der Mittagsverpflegung, Hauswirtschaftsleitungen und Lehrkräften über die Einrichtung von Schulverpflegung und bot Hilfestellung bei der Planung, Organisation und Umsetzung an.

So stellte Marion Krekel die Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW und die Qualitätsstandards für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) vor. Im Anschluss informierte Dr. Roland Otto, Amtsleiter des Veterinär und Lebensmittelüberwachungsamtes über die Anforderungen des Lebensmittelrechts, die an die Schulverpflegung gestellt werden. Ulrich Fladung vom Verband der Fachplaner gab wichtige Tipps zu Planungsstandards für Küchen und Schulmensen.

Mit besonders großem Interesse wurde der Beitrag von Klaus Herrmann verfolgt, der das Verpflegungskonzept der Stadt Recklinghausen vorstellte. Diese organisiert im Rahmen des Ganztagsbetriebs an den Recklinghäuser Schulen die Mittagsverpflegung zentral über einen Caterer, der das Essen herstellt, anliefert und vor Ort ausgibt.

Auch Alois Brinkkötter, Schulleiter der Ahlener Fritz-Winter-Gesamtschule berichtete, dass über 500 von 800 Schülern, die am Essen teilnehmen könnten, das ausgewogene und vielfältige Ernährungsangebot an seiner Schule annehmen. Immerhin lockt eine Menüstation mit dem jeweiligem Tagesgericht und einer Salatbar die Schüler ebenso wie eine Wok-, eine Pasta-, eine Pizza- und eine Snackstation. Ein Dessert- und ein Getränkestand runden das Angebot ab.

Die umfangreichen Informationen und Erfahrungsberichte aus der Praxis machten allen Tagungsteilnehmern deutlich, dass Schulverpflegung nicht nebenbei organisiert werden kann. So gelte nach wie vor: "Gut geplant ist halb gewonnen".

11.06.2010

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