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Bezirksregierung Münster bestätigt den Haushalt des Kreises Borken 2010
Die Anhebung des Satzes für die allgemeine Kreisumlage um 0,5 Prozent-Punkte auf 32,8 Prozent sowie die Anhebung der Jugendamtsumlage für die Gemeinden ohne eigenes Jugendamt um 1,8 Prozent-Punkte auf 20,1 Prozent wurden genehmigt.
Der Haushalt sieht Gesamterträge in Höhe von 407,03 Millionen Euro vor, denen ordentliche Aufwendungen in Höhe von 412,08 Millionen Euro gegenüberstehen. Der Kreis Borken verzichtet zu Gunsten der kreisangehörigen Kommunen darauf, eine auskömmliche Kreisumlage festzusetzen und entnimmt den zum Haushaltsausgleich erforderlichen Betrag von rund 5,05 Millionen Euro der Ausgleichsrücklage. Damit vermindert der Kreis Borken sein Eigenkapital, um die kreisangehörigen Kommunen nicht weiter zu belasten.
In der mittelfristigen Ergebnisplanung sind wieder ausgeglichene Haushalte vorgesehen, sodass die Ausgleichsrücklage planmäßig nicht weiter in Anspruch genommen werden soll.
Investitionen sind in einem Umfang von 16,1 Millionen Euro beabsichtigt. Eine Kreditaufnahme ist damit nicht verbunden. Auch für den gesamten Planungszeitraum bis 2013 stehen den Tilgungen keine neuen Darlehensaufnahmen gegenüber. "Der Weg einer kontinuierlichen Entschuldung, der hier beschritten wird, ist vorbildlich", lobte Regierungspräsident Dr. Paziorek die Anstrengungen des Kreises Borken.
02.07.2010

