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Herkunft und Zusammensetzung der braunen Tröpfchen in Gelsenkirchen weiterhin unbekannt
Aufgrund der Beschwerdesituation und durch Begehungen der Umgebung ist derzeit festzustellen, dass sich die Tröpfchen auf einer Linie von rund sieben Kilometern verteilt haben. Diese linienförmige Verteilung lässt kaum auf eine industrielle Quelle mit typischer Ausbreitungsfahne schließen. Auch nochmalige konkrete Überprüfungen in den Raffinerieanlagen der Firma BP/Ruhr Oel GmbH haben keine neuen Erkenntnisse gebracht.
Die Analysen der Proben, die vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in der vergangenen Woche genommen wurden, dauern derzeit noch an. Mitte bis Ende nächster Woche erhofft sich die Bezirksregierung Münster weitere Erkenntnisse über mögliche Inhaltsstoffe der Proben und damit zu möglichen Verursachern.
20.08.2010


