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Bezirksregierung bewilligt Zuschuss für mehr Sicherheit auf der K13 in Münster
Um die geringe Fahrbahnabstände und die daraus resultierenden zu geringen Sicherheitsabstände auf der K13 zu beheben, wird die Fahrbahn von derzeit sechs Meter auf 6,50 Meter verbreitert. Der Geh- und Radweg wird von 1,75 Meter auf 2,50 Meter ausgebaut und wird künftig von einem 2,50 Meter breiten Sicherheitsstreifen von der Fahrbahn getrennt, auf dem sechzig Bäume angepflanzt werden.
Nach dem Ausbau ist der Radweg auf der K13 wieder eine sichere Verbindung zwischen dem Nevinghoff und dem Bröderichweg.
Die Fahrbahn wird zu Gunsten eines Grünstreifens um drei Meter nach Westen verschoben. Hiervon profitiert besonders das Baudenkmal Max-Clemens-Kanal. Der größere Abstand zur Straße bietet dem Denkmal einen effektiveren Schutz. Des Weiteren bietet der Grünstreifen die Grundlage für eine begleitende Baumreihe. Im Zuge des Straßenausbaus erhält die Kanalstraße eine Straßenbeleuchtung.
Durch den Ausbau der Straße gehen landwirtschaftliche Nutzflächen und Gartenland verloren, für die es durch einen landschaftspflegerischen Begleitplan zwei Ausgleichsflächen gibt. Am Knotenpunkt Hohenholter Straße /Hülshoff-Straße entsteht eine Ausgleichsfläche von 16900 Quadratmeter, während an der Grevener Straße durch die Entsiegelung des Mittelstreifens eine Ausgleichsfläche von 600 Quadratmeter geschaffen wird.
Während der Bauarbeiten ist auf der kompletten Länge von 970 Metern eine einspurige Verkehrsführung erforderlich. Der Verkehr stadteinwärts wird durch die Baustelle geleitet, während der Verkehr stadtauswärts großräumig über den Ring und die Grevener Straße umgeleitet wird. Damit die Bus-Linie 17 (Richtung Bröderichweg) ohne Verzögerungen weiter fahren kann, wird die ehemalige Bahntrasse zwischen Zentrum Nord und der ehemaligen Germania Brauerei zu einer vier Meter breiten Busspur ausgebaut. Diese wird nach den Bauarbeiten als Radweg erhalten bleiben.
03.09.2010

