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Gespräch zwischen Stadt Ahlen und Bezirksregierung Münster über Rückforderungbescheid
Münster/Ahlen. Zu einem Informationsgespräch über den Rückforderungsbescheid an die Stadt Ahlen waren am Donnerstagnachmittag (25. November) Ahlens Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Kämmerer Klaus Muermans, weitere Vertreter der Stadt Ahlen, der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Mönig und Vertreter des Fußballvereins Rot Weiss Ahlen zur Bezirksregierung Münster gekommen. Den Anstoß zu diesem Gespräch hatte der Wunsch des vorläufigen Insolvenzverwalters Mönig gegeben, sich die Abwicklung der Förderung für den Ausbau des Wersestadions und die Rückforderungsgründe näher erläutern zu lassen.
Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek betonte, dass der Förderbescheid aus dem Jahr 2001 an die Stadt Ahlen über 2,5 Millionen DM (1,278 Millionen Euro) eigenständig und völlig unabhängig von einer früheren Förderung an den Verein zu bewerten seien. Die Bezirksregierung musste nach der Prüfung der Verwendungsnachweise diesen Zuwendungsbescheid an die Stadt widerrufen und die ausgezahlten Gelder zurückfordern, weil wesentliche Vergabebedingungen nicht eingehalten worden sind. So waren unter anderem Baumaßnahmen nicht ausgeschrieben worden, mit dem Bau war bereits vor der Genehmigung begonnen worden und die Erweiterung der Tribüne war nicht zeitgerecht - wie im Bescheid gefordert - realisiert worden.
Der Bürgermeister der Stadt Ahlen, Benedikt Ruhmöller, erläuterte dagegen, dass die Stadt von einem einheitlichen Förderverfahren für den Ausbau des Wersestadions ausgegangen sei, woraus sich eine andere Betrachtung der vorgelegten Beanstandungen ergebe. Der Bürgermeister kündigte die gründliche Prüfung des Widerrufs- und Rückforderungsbescheids an und wies daraufhin, dass er den Bescheid erst am Donnerstag erhalten habe. Die Stadt Ahlen behalte sich rechtliche Schritte vor.
25.11.2010

