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RP bekommt Jubiläumsmedaille zum 700. Geburtstag des Wigbolds Wolbeck

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek (Mitte), Franz-Pius Graf von Merveldt (rechts) und Dirk Stippel

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek (Mitte), Franz-Pius Graf von Merveldt (rechts) und Dirk Stippel

Münster. Franz-Pius Graf von Merveldt, Mitglied des Rates der Stadt Münster aus Wolbeck und Filialleiter Dirk Stippel von der Volksbank Wolbeck überreichten jetzt Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek die Jubiläumsmedaille zum 700-jährigen Jubiläum des Wigbolds Wolbeck.

Ein Wigbold war zurzeit des Fürstbischofs von Münster ein Marktfleck mit finanzieller Selbstverwaltung, eigener Gerichtsbarkeit und Marktrechten, ebenso ausgestattet mit Zoll- und Münzrecht. Seit 1310 hatte Wolbeck diese Privilegien.

Das Wigbold Wolbeck hatte mit dem bis heute erhaltenen Burgmannshof den Amtssitz eines bischöflichen Drosten. Der Drostenhof wurde zwischen 1545 und 1557 von Dirk von Merveldt erbaut. Die fürstbischöfliche Amtsverwaltung oblag somit einem „Landrat“, einem Drosten, in kirchlichem Dienst.

„Wir wollen auf die Geschichte Wolbecks aufmerksam machen. Deshalb haben wir dem Regierungspräsidenten diese Medaille übergeben“, sagte Graf von Merveldt bei der Übergabe.

Die von der Volksbank Wolbeck herausgegebene silberne Sondermünze zeigt auf der Vorderseite die Aufschrift 700 Jahre Wigbold Wolbeck 1310-2010 mit den Umrissen des Drostenhofes, des Torhauses und der Pfarrkirche St. Nikolaus. Auf der Rückseite der Münze ist das alte Siegel mit dem Baum als Wappen und der Inschrift „civitatis de woltbeke“.

30.11.2010

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