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Bezirksregierung Münster startet Verfahren für 380-kV-Hochspannungsleitung im Kreis Borken

Münster/Kreis Borken. Mit der Auslegung der Unterlagen für den Neubau der 380-kV-Hochspannungsleitung von Wesel nach Meppen vom 24. Januar bis 23. Februar 2012 startet die Bezirksregierung Münster die Planfeststellung für den beantragten Teilabschnitt von Raesfeld bis Borken-Süd.

Die Firma Amprion GmbH hatte am 14. September 2011 die Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens bei der zuständigen Bezirksregierung Münster beantragt.

Der erste Abschnitt erstreckt sich über insgesamt rund elf Kilometer. Er ist gleichzeitig Pilotprojekt auf der Grundlage des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG). Rund 7,5 Kilometer sollen als 380-kV-Freileitung und - erstmalig in NRW - 3,5 Kilometer als Erdkabel gebaut werden.

Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen hat die Bezirksregierung am 4. Januar 2012 das gesetzlich vorgeschriebene Anhörungsverfahren eingeleitet.

Die Antragsunterlagen liegen in der Gemeinde Raesfeld, der Stadt Borken, der Gemeinde Schermbeck, der Stadt Gescher und der Stadt Isselburg zur Einsichtnahme aus. Einwendungen können überall dort und bei der Bezirksregierung Münster bis zum 8. März 2012 eingereicht werden.

Nach Ablauf der Frist wird die Bezirksregierung die bis dahin eingegangen Einwendungen erfassen und der Amprion GmbH Gelegenheit zur Stellungnahme geben.

Im Anschluss findet dann ein Erörterungstermin statt. Die Bezirksregierung wird dort die rechtzeitig eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen mit den Verfahrensbeteiligten verhandeln. Das Ergebnis fließt in die anschließende Prüfung des beantragten Bauvorhabens ein.

Die Antragsunterlagen sind ab dem 24. Januar 2012 auch auf der Internetseite der Bezirksregierung Münster einsehbar.

25.01.2012

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